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COVID-19 INFO

Weltweit hat der Ausbruch des Coronavirus bedeutende Auswirkungen auf die Planung und fristgerechte Durchführung von Zertifizierungsaudits. Da es sich um eine außergewöhnliche Situation handelt, wurden von den Akkreditierungsstellen und den Standardgebern Ausnahmeregelungen verabschiedet. Diese dienen vor allem dazu, negative Auswirkungen auf den Zertifizierungsstatus möglichst zu vermeiden.

Diese Seite wurde am 19.03.2020 aktualisiert. Änderungen vorbehalten.

Generell gilt, dass auch in dieser extremen Situation Vorgaben der Akkreditierungsstellen und der Standardgeber zu beachten sind. Wir empfehlen allen zertifizierten Unternehmen, sich mit den Ausnahmeregelungen zu befassen und im Zweifelsfall ihren Kundenbetreuer anzusprechen.

WELCHE FOLGEN HAT ES, WENN EIN AUDIT NICHT FRISTGERECHT DURCHGEFÜHRT WERDEN KANN? KANN DAS REGULÄRE AUDIT DURCH EIN REMOTE AUDIT ERSETZT WERDEN?

Für die unterschiedlichen Regelwerke und Standards gelten unterschiedliche Ausnahmeregelungen. Da sich die Situation noch entwickelt, sind Änderungen nicht ausgeschlossen.

  • DAkkS:
    ISO 9001 – ISO 27001 – ISO 2000-1 - ISO 22301 – etc.:

    und AZAV:
    Unter Berücksichtigung der geltenden Akkreditierungsvorgaben hat sich die DQS BIT GmbH dazu entschieden, unter klar definierten Umständen Alternativen wie z.B. Remote Audits zu akzeptieren. Gemäß der Akkreditierungsvorgaben ist die DQS BIT GmbH in diesen Fällen verpflichtet, eine Risikobewertung durchzuführen, auf Grundlage der von der zertifizierten Organisation bereitgestellten Informationen. Erst nach einer positiven Risikobewertung ist die Durchführung eines Remote Audits gegebenenfalls möglich. 

  • TISAX:
    Je nach Prüfmodul und Prüflevel können Teile des Audits mittels Remote-Techniken abgebildet werden – Vor Ort-Anteile werden dann zu gegebener Zeit nachgeholt. Die genaue Vorgehensweise muss mit dem TISAX-Team der DQS BIT abgesprochen werden.

  • AZAV – Maßnahmenzulassung:
    Umgang mit alternativen Lernformen: Die BA hat folgende einheitliche Vorgehensweise festgelegt:
  1. Der Träger legt eine Übersicht der Maßnahmen vor, die (abweichend von der ursprünglichen Zertifizierung) unter Anwendung alternativer Lernformen durchgeführt werden sollen.
  2. FKS stellt für die beantragten Maßnahmen eine Vorabbescheinigung aus.
  3. Träger reicht die notwendigen Unterlagen zur Bestätigung innerhalb von spätestens 8 Wochen bei der maßnahmezulassenden FKS nach.
  4. FKS prüft die Einhaltung der Anforderungen.

Mehr: <HIER> und auf der Produktseite AZAV: <HIER>

ICH WILL/MUSS EIN BEREITS GEPLANTES AUDIT ABSAGEN.
WIE GEHE ICH VOR?

Generell ist zu beachten, dass Ausnahmen nur dann möglich sind, wenn eine fristgerechte Auditdurchführung aufgrund des Coronavirus ein nicht zumutbares Risiko darstellen würde, oder durch Einreisebestimmungen oder sonstige Vorgaben schlicht nicht möglich ist.

Sollten Sie sich gezwungen sehen, ein bereits mit der DQS BIT geplantes Audit abzusagen, informieren Sie uns bitte unverzüglich.

Schreiben Sie eine E-Mail an info@dqsbit.de und nennen Sie uns die Audittermine, die abgesagt werden müssen. Bitte teilen Sie uns auch das Zeitfenster mit, innerhalb dessen keine Audits stattfinden können. Sollten Sie uns nicht informiert haben und der Auditor die Anreise bereits angetreten haben, müssen leider die vollen Kosten erstattet werden.

Bitte beachten Sie, dass die Ausnahmeregelungen bis auf Weiteres nur für Absagen der Audittermine im März und April 2020 gelten. 

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